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Komplettanleitung zum Digitalisieren



Detaillierte Anleitung zur Verarbeitung:

Die Anleitung zur Verarbeitung der DVB-Aufnahmen ist in folgende Schritte gegliedert:

Schritt 1: Anschluss, Konfiguration und Aufnahme des Videos

Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Videoquelle an die Karte anzuschließen. Bei einer analogen TV-Karte zum Beispiel ist es möglich, den Videorekorder über den Antennenanschluss oder den Video-In anzuschließen. Es sollte aber im Hinblick auf die Qualität der Video-In vorgezogen werden.
Wenn der Videorekorder über den Video-In angeschlossen wurde, dann muss der Ton noch extra angeschlossen werden. Dies erfolgt über den Line-In Port der Soundkarte, bzw. wenn vorhanden, der Videokarte.


(zum Vergrößern anklicken)
Um mit dem Multitool VirtualDub die Aufnahmen durchführen zu können gehen Sie auf den Menüpunkt File und dann auf Capture AVI....
Dieses integrierte Aufnahme Tool greift auf die Aufnahme Treiber zu die in Windows integriert sind.
Bevor die Aufnahme gestartet werden kann, müssen noch ein paar Voreinstellungen getroffen werden.
Als erstes sollte die Videoquelle gewählt werden, gehen Sie dazu auf den Menüpunkt Video-Source.... Im neuen Fenster kann man dann zwischen dem TV-Tuner, wenn vorhanden, und dem Video-In wählen. Zusätzlich können noch Feineinstellungen vorgenommen werden.

(zum Vergrößern anklicken)
Als nächstes muss die Auflösung für die Aufnahme eingestellt werden. Über den Menüpunkt Set custom format... kann man im neuen Fenster eine beliebige Auflösung wählen.
Die Auflösung ist von der Rechnerleistung abhängig. Mit einem schnellen Rechner kann auch in voller SVCD Auflösung aufgenommen werden (480 x 576), was aber aufgrund der Qualität der VHS Kassetten eigentlich nicht viel Sinn mach!
Es sollte die Auflösung von 352 x 288 vorgezogen werden.

Video-CD: 352 x 288 (empfohlen)
Super-Video-CD: 480 x 576

(zum Vergrößern anklicken)
Im nächsten Schritt muss ein Video Kompressions Codec gewählt werden. Gehen Sie dazu auf den Menüpunkt Video-Compression.... Im neuen Fenster wird dann der gewünschte Codec gewählt und konfiguriert.

PICVideo MJPEG Codec:
Wenn Sie den PICVideo MJPEG verwenden, dann sollten Sie den Schieberegler zwischen Compression und Quality auf 20 setzen. Dann ist zwar die Video-Datei größer, dafür hat sie eine deutlich bessere Qualität.

Huffyuv Codec:
Unter RGB compression method: sollte Predict gradient (best) gewählt werden. Es kann auch Convert to YUY2 gewählt werden, dann ist die Kompressionsrate etwas größer. Diese Komprimierung ist dann aber leider nicht mehr verlustfrei.

DivX Codec:
Die Konfiguration des DivX Codec gestaltet sich ein wenig schwieriger. Grundsätzlich sollte der DivX Codec erst bei einer Rechnerleistung von mindestens 800 MHz Verwendung finden. Besser sind Rechner jenseits der 1 GHz Grenze.
Also Videobitrate sollte ein guter Mittelwert eingestellt werden, zum Beispiel 2000. Wichtig ist, dass unter Performance/quality die Option slow gewählt werden. Bei anderen Einstellungen nimmt die Bildqualität deutlich ab.


Grundsätzlich sollten Sie später bei der Aufnahme mit allen Einstellungen ein wenig herumprobieren, um die richtige Konfiguration für Ihren Rechner zu finden.
Um die Bilder die pro Sekunde aufgezeichnet werden sollen einstellen zu können, gehen Sie auf Capture-Settings und tragen im oberen Teil unter Frame rate: die Anzahl, in den meisten Fällen sollte es 25 sein, ein.
Als letztes muss nun nur noch die Audio Kompression eingestellt werden. Wählen Sie dazu den Menüpunkt Audio-Compression.... Es sollte in der oberen Box der Eintrag CD-Qualität ausgewählt werden.
Über den Menüpunkt Audio-Volume meter... kann der Ton noch ausgesteuert werden. Denn ein zu lauter Aufnahmeton wirkt sich auch auf die Qualität aus.
Um nun noch die Zieldatei für die Aufnahmen angeben zu können gehen Sie auf den Menüpunkt File-Set capture file... und geben den Pfad bzw. den Dateinamen an.

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Mit einem Klick auf die Taste F6, oder den Menüpunkt Capture-Capture video wird die Aufnahme gestartet. Um die Aufnahme zu stoppen, betätigen Sie einfach die linke Maustaste.
Während der Aufnahme sollte die am rechten Rand sich befindende Statistik im Auge behalten werden. Sollte die Anzeige Average rate zu stark von der eingestellten Framerate (Bilder pro Sekunde) abweichen, sollten Sie entweder die Auflösung heruntersetzten oder die Einstellungen für den Videocodec ändern.
Weiterhin ist darauf zu achten, das die Größe der Aufnahme-Datei die 4GB-Grenze nicht überschreitet. Sie können die aktuelle Größe unter Total file size: ablesen. Wenn die Datei kurz vor dieser Grenze liegen sollte, dann stoppen Sie die Aufnahme sowie das Videogerät und setzen über File-Set capture file... einen neuen Dateinamen. Dann spulen SIe ihr Videogerät ein Stück zurück und starten die Aufnahme wieder. Je nach verwendetem Videocodec ist dieser Vorgang mehrmals durchzuführen.


Schritt 2: Schneiden der Aufnahmen mit VirtualDub und Encoden über Frameserver-TMPEG


(zum Vergrößern anklicken)
Da das Video nach der Aufnahme mit großer Wahrscheinlichkeit in mehreren Dateien vorliegt bei denen sich aber Anfang bzw. das Ende überlappen, muss das Video noch geschnitten und encodet werden. Für das Encoden sind erst noch ein paar Einstellungen notwendig.
Starten Sie dazu nun einmal die AuxSetup.exe die sich mit im VirtualDub Verzeichnis befindet und klick Sie auf die Schaltfläche Install handler. Hierdurch werden die notwendigen Einstellungen für den später benötigten Frameserver vorgenommen. Das Fenster kann nun wieder geschlossen werden und VirtualDub gestartet werden.

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Laden Sie die erste Videodatei über File-Open video-file..ein. Gehen Sie dann auf Video-Direct stream copy. Um nun das Video an der richtigen Stelle zu schneiden können Sie mit dem Schieberegler an die jeweilige Position navigieren. Das jeweilige Bild (Frame) wird passend dazu angezeigt. Um beispielsweise den Anfang zu versetzen gehen Sie an die Stelle und klicken auf den linken dieser beiden Buttons . Um das Ende zu versetzen gehen Sie analog vor, nur dass Sie dann den rechten Button verwenden.
Wenn der gewünschte Bereich des Videos nun markiert ist gehen Sie auf den Menüpunkt File-Start frame server. Die Frage im nächsten Fenster beantworten Sie einfach mit einem Klick auf Start. Im neuen Fenster wird dann noch ein Dateiname für die*.vdr Datei verlangt. Geben Sie bitte den Zusatz .vdr hinter ihrem Dateinamen mit ein, dadurch wird das Wiederfinden der Datei erleichtert. Wenn diese Eingabe erfolgt ist, dann wechselt VirtualDub in den Frameserver mode.

Durch den integrierten Frameserver ist es möglich, die eingeladenen Dateien mit allen Einstellungen an andere Anwendungen weiterzugeben. In unserem Falls wird es an TMPEG weitergegeben.

(zum Vergrößern anklicken)
Starten Sie TMPEG und schließen Sie den gegebenenfalls mit geöffneten Assistenten. Laden Sie im Hauptfenster unter Video-source die gerade zuvor mit dem Frameserver erstellte *.vdr Datei ein. Sie können dies über den Button Browse tun.
Um nun eine Vorgabe für das zu erstellende Videoformat zu haben, gibt es in TMPEG einige vordefinierte Projektdateien. Diese kann man einfach durch den Button Load am rechten Fensterrand öffnen. Im geöffneten Fenster werden nun standardmäßig die zur Verfügung stehenden Projektdateien angezeigt. Sollte dies nicht der Fall sein, dann wechseln Sie bitte in das TMPEG-Verzeichnis und dann in den Unterordner Template. Wenn man also eine VCD erstellen möchte, dann wählt man einfach die Datei VideoCD (PAL).mcf aus und öffnet diese. In der Statuszeile des Hauptfensters von TMPEG werden nun noch einmal die derzeit gewählten Einstellungen angezeigt.
TMPEG schlägt zwar selbst einen Ausgabepfad für die umgewandelte Datei vor, wenn Sie aber damit nicht einverstanden sind, dann können Sie diese natürlich über den Button Browse ändern.

Wenn die Umwandlung erfolgreich verlaufen ist, dann können Sie sowohl TMPEG als auch den Frameserver wieder schließen.
Wiederhohlen Sie diesen Schritt für alle aufgenommenen Dateien. Es ist nur immer darauf zu achten, dass das letzte Bild der einen Datei mit dem ersten der nächsten Datei zusammen passt, da diese später (in Schritt 3) zusammengefügt werden!!!


Schritt 3: Zusammenfügen der einzelnen Teile mit TMPEG


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Um nun alle geschnittenen und encodierten Dateien zu einer zusammenfügen zu können, wird nur das Programm TMPEG benötigt. Gehen Sie auf den Menüpunkt File-MPEG Tools.... Gehen Sie dann im neuen Fenster auf die letzte Registerkarte Merge & Cut und wählen Sie unter Type dann MPEG-1 Video-CD aus.
Über den Button Add können Sie nun alle MPEG Dateien, die zu einem Film gehören einladen. Wenn alle eingeladen wurden, aber nicht in der richtigen Reihenfolge stehen, dann können Sie diese einfach per drag and drop ändern.
Bevor die Zusammenfügung der Dateien gestartet werden kann, muss unter Output: noch der Pfad bzw. der Name der Ausgabedatei angegeben werden. Wenn dies geschehen ist, können Sie den Vorgang einfach durch einen Klick auf RUN starten.


Schritt 4: Erstellen der (S)VCD mit VCDeasy


(zum Vergrößern anklicken)
Um nun im letzten Schritt die (S)VCD zu erstellen, starten Sie das Programm VCDeasy und wählen das zu erstellende Format aus. Es stehen Video- und SuperVideoCD zur Verfügung. Da in unserem Beispiel eine VCD erzeugt wurde, sollte die Option Video-CD 1.1 gewählt werden.
Anschließend klicken Sie im Hauptfenster auf die Schaltfläche Hinzufügen und wählen eine der zuvor mit TMPEG erstellte Videodateien aus. Weiterhin können Sie eine Beschreibung für die CD eingeben.
Um die CD zu erstellen wählen Sie ihren Brenner aus und starten den Brennvorgang durch einen Klick auf den Button Los am rechten unteren Fensterrand.
Das Programm schaltet automatisch in den Logfenster-Bereich wo alle Vorgänge angezeigt werden.


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