Was ist SVCD eigentlich?
Die Super Video CD (kurz SVCD) ist ein Standard, der durch das chinesische Nationalkomitee für Standards, Philips, Sony, Matsushita und JVC verabschiedet wurde. Er basiert auf MPEG-2 Technologie mit einer variablen Bitrate (VBR) bei einer Auflösung von 480x576 Pixeln (also ca. die 2.8fache Auflösung des MPEG1 Standards).
Der SVCD Standard ist im Prinzip eine Art Weiterentwicklung der VCD. Er bringt bessere Audio- und Videoqualität mit sich und verwendet sogar Erweiterungen wie Surround Sound und Multi-Channel Audio. Wie schon angesprochen, wird eine variable Bitrate verwendet, wodurch der Speicherplatz bzw. die Bitrate der CD optimal genutzt werden kann und somit die Qualitätsverbesserung umgesetzt wird. Die Abspieldauer einer SVCD kann von 35 bis zu 70 Minuten variieren und ist stark abhängig von der Bitrate, welche wiederum die Qualität des Films bestimmt. Im Allgemeinen kann man sagen, dass es eigentlich nur Sinn macht ca. 50 min Film auf einer SVCD zu speichern, da ansonsten die Qualität abnimmt. Ausnahmen hierbei bilden die XSVCD, die durch Otpimierungen der GOP-Größe und/oder den Koeffizienten der Quantizematrix eine Abspieldauer von 70min und mehr ermöglichen.
Die Hauptmerkmale einer SVCD sind:
| Auflösung |
480x576 (PAL) / 480x480 (NTSC) (2/3 Auflösung von D1) |
| Video |
- MPEG-2 VBR, durchschnittliche Bitrate bis zu 2.6 Mbps
- Standbild Auflösung von 480 x 576 oder 704 x 576 pixel
- graphisches Overlay in separater Video Schicht
- 4 auswählbare Untertitel für Filme, Text oder Karake |
| Audio |
- Variable Audio Bitrate, 32 kbs bis 384 kbs und 48kHz
- Stereo, Joint-Stereo, Surround-Sound Audio und (5.1) MPEG2 Multi-channel Audio!
- bis zu 2 Audio Streams möglich (für mehrsprachige Tonwiedergabe) |
Was ist VCD eigentlich?
Die Video CD (kurz VCD) ist der Vorgänger der SVCD. Der VCD-Standard wurde 1993 von den Firmen Philips, Matsushita, Sony und JVC gegründet. Im Gegensatz zu seinem Nachfolger setzt die VCD noch auf den MPEG1-Standard. Da für diesem Standard keine variable Bitrate sondern eine konstante Bitrate vorgesehen wurde, kommt es z.B. bei Actionszenen aufgrund der nicht auchreichenden und starren Bitrate sehr schnell zu Klötzenbildungen und somit zu einer relativ schlechten Qualität des Bildmaterials. Ein weiterer Nachteil der VCD gegenüber der SVCD ist recht geringe Auflösung von 352x288 Pixel. Die VCD wird eigentlich nur noch Anwendern genutzt, die älter Hardware (PCs, VCD-Player, DVD-Player) zum Abspielen nutzen oder wo die Qualität des Ausgangsmaterials für eine Archivierung auf DVD oder SVCD gering ist. Die Abspieldauer der VCD liegt bei ca.60 bis 80min je nach Rohling (650-700MB). Ausnahmen hierbei bilden die XVCD, die durch Otpimierungen der GOP-Größe und/oder den Koeffizienten der Quantizematrix eine Abspieldauer von bis zu 100min und mehr ermöglichen.
Die Hauptmerkmale einer VCD sind:
| Auflösung |
352x288 (PAL) / 352x240 (NTSC) |
| Video |
- MPEG-1 CBR-Bitrate bei 1150 kbit/s
- Standbild Auflösung von 352x288 oder 704 x 576 pixel
|
| Audio |
- Audio Bitrate 128 kbit/s CBR und 44.1kHz
- Stereo, Joint-Stereo, Surround-Sound Audio (Dolby Pro Logic) |
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