Zurück zur Startseite Forum Kontakt zum Team Impressum
 
Grundlagen
Empfang
Receiver / HTPC
TV-Karten
TV-Software
Linux
digital-Recording
Fernbedienung
Download-Center
Hilfe / Glossar
Links
Werbung / Banner
Literatur
Impressum
Suche


modVES.de

Partnershop: DVBShop.net

>> DVBmagic.de >> Hilfe / Glossar

Glossar

Die Begriffserklärungen sollen so weit ausgebaut werden, dass in einiger Zeit keine Frage mehr unbeantwortet bleibt. Bitte unterstützen Sie uns dabei. Wenn Sie einen neuen Begriff haben bei dem Sie meinen, dass er hier rein sollte, dann nutzen Sie das bereitgestellte Kontaktformular um uns davon in Kenntnis zu setzen. Wir werden dann neue Einträge so schnell wie möglich hinzufügen.

Begriffe:


1-pass-encoding
2-pass-encoding
Abtastfrequenz
AC3 (DD 5.1)
amorph
Auflösung
AVI
CAM-Modul
Capturen
CBR Constant Bitrate
CI-Modul
CoDec
Composite Video
Croppen
DAB
DatenMode1 & 2
Deinterlace
Dolby Surround
DVB
Encoden
Fernsehnorm
FPS
Interlace
Letterbox
MPG1 / MPG2
mhp
MVBR
De- / Multiplexen
NTSC
PAL
PCM
PVA
Ratio Aspekt
Resize
Samplingfrequenz
SECAM
S-Video
VBR Varibale Bitrate
VCD
SVCD
XVCD
XSVCD

1-Pass-Encoding

Beim 1-Pass-Encoding durchläuft der Film nur einen Umwandlungsdurchlauf, wobei der Film gleichzeitig analysiert und mit der zur Verfügungstehende Bitrate umgewandelt wird.
Die Qualität des 1-Pass-Encodings ist um einiges schlechter als beim 2 oder X-Pass-Encoding! Dieses liegt daran, dass der Encoder nicht wissen kann was "noch alles im Film kommt" und somit ist es ihm nicht möglich, die angegebene Bitrate optimal für den Film zu nutzen.

2-Pass-Encoding

Beim 2-Pass-Encoding durchläuft der Film mehrere Umwandlungsdurchläufe, wobei der erste Durchlauf zum Analysieren des Films und der zweite Durchlauf zum eigentlichem Umwandeln dient. siehe auch MVBR (X-Pass-Encoding mit variabler Bitrate)

Abtastfrequenz / Abtastrate

Die Abtastfrequenz ist die Frequenz mit der ein analoges Signal beim Digitalisieren abgetastet wird. D.h. das zu bestimmten Zeitpunkten (1/Abtastfrequenz) wird aus dem analogen Signal ein Wert entnommen, welcher dann quantifiziert wird und somit digitalisiert ist. Dabei ist darauf zu achten, dass das Abtasttheorem (Abtastfrequenz mind. 2 mal abzutastendes Signal) nicht verletzt und das Signal auch wieder rekonstruierbar ist.
Der Begriff Abtastfrequenz ist somit in vielen Gebieten bzw- Anwendungsbereichen, die sich mit analogen und digitalen Signalen beschäftigen, zu finden. wie z.B. Audio und Videobe- / Verarbeitung.

AC3 (Dolby Digital 5.1)

Ist ein Digitales AudioFormat mit 6 Kanälen für Raumklang, welches im MP2-Codec codiert ist. Es ist auch bekannt als Dolby Digital vom dem Unternehmen Dolby Laboratories.

amorph

Amorph bezeichnet die Darstellungsweise eines Films, der im "echten" 16/9 oder Widescreen Format ausgestrahlt wird. Also wird diese Art von Filmen auf einem 16/9-Anzeigegerät (TV, TFT-Monitor usw) bildschirmfüllend und auf einem 4/3-Anzeigerät mit schwarzen Streifen (oben und unten) wiedergegeben.
Somit sind amorphe Filme genau das Gegenteil von Letterbox-Filmen.

Auflösung

Anzahl der Informationen ein Bildes ( z.b: Pixelanzahl ) siehe auch Auflösung

AVI

AVI bedeutet "Audio Video Interleave" und beschreibt dem System (z.B.: Windows) wie der Videostream und dem Audiostream verbunden sind. AVI ist also kein Codec, sonder nur die "Plattform" für jeweiligen Video (z.B: DivX) und Audiocodec (z.B.:mp3)

CAM-Modul (Conditional Access Modul)

Das CAM wird zum Empfang von Pay-TV mit einer DVB-Karte benötigt. In das CAM-Modul wird die Chipkarte des Pay-TV Anbieters gesteckt und beides zusammen wird dann in das CI-Modul gesteckt.
Ein CAM ist sozusagen der Hardwaredecoder der durch eine gültige Smartcard die entsprechende Arbeit übernimmt, siehe auch Pay-TV.

Capturen

Ist das Mitschneiden von Videodaten und Audiodaten, beispielsweise bei der Aufnahme von einem externen Gerät.

CBR = Constant Bitrate

Wie der Name schon verrät, ist die CBR ein konstante Bitrate, d.h. der Film wird von Anfang bis Ende mit einer Bitrate (z.B.: 900 kb/s bei DivX, 1150kb/s bei einer VCD) umgewandelt.

CI-Modul (Common Interface-Modul)

Das CI-Modul wird zum Empfang von Pay-TV mit einer DVB-Karte benötigt. Das CI-Modul dient zur Aufnahme des CAM-Moduls, siehe auch Pay-TV.

CoDec (Videocodec / Audiocodec)

CODEC bedeutet COder/DECoder. Ein ist ein kleines Programm /Algorithmus der dem jeweiligen Progamm sagt, wie die Videodaten und Audiodaten entweder verschlüsselt (beim Erstellen eines Film) oder entschlüsselt (beim Anschaun eines Films) werden.

Composite Video

Ist ein Standard zur Übertragung von Videosignalen, wobei die Helligkeits-, Farb- und Synchronisationsinformationen zu einem einzigen Signal zusammengefasst werden.

Croppen

Entfernen / Wegschneiden von "nicht gebrauchbaren Teilen" der Auslösung. siehe auch Croppen

DAB

DAB ist die Abkürzung für Digital Audio Broadcast(ing) und ist die Austrahlung von digitalen Radiosendern über terrestrische Sender. Allerdings hat sich dieser Dienst bzw Weg der Übertragung noch bis heute nicht durchgesetzt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

DatenMode1 und DatenMode2 /XA

Die Daten einer CD werden in Frames kodiert und 98 von diesen Frames ergeben einen Sektor, der 2352 Byte groß ist. Der Unterschiede zwischen dem Datenmode1 und Datenmode2 ist die Nutzung der Sektoren.
Datenmode 1 : Datenmode 2 :
von 2352 Byte eines Sektors können nur 2048 Byte für Daten verwendet werden, da der Rest für die Fehlerkorrektur benötigt wird. von 2352 Byte eines Sektors wird der komplette Speicherplatz für die Videodaten genutzt.
Beispielrechnung für den Speicherplatz:
Eine 74 Minuten CD besteht aus 74x60x75 = 333000 Sektoren.
2048Byte*333000/(1024*1024) = 650,1 MB.
Beispielrechnung für den Speicherplatz:
Eine 74 Minuten CD besteht aus 74x60x75 = 333000 Sektoren.
2352Byte*333000/(1024*1024) = 746,6 MB.
es wurde durch 1024*1024 geteilt um von byte auf kilobyte und dann auf MByte zukommen.

Deinterlace

Deintelacing ist das Beseitigen des Zeilensprungverfahrens ( Interlacing ) Deinterlace

Dolby Surround

Ist ein analoges AudioFormat, mit einem Verfahren zur Verschachtelung von Surround-Sound in ein Stereoaudiosignal.

DVB

DVB steht für digital video broadcast und ist ein standardisiertes digitales Sendeverfahren und basiert auf dem MPEG-2 Kodierungsstandard.
Siehe auch Was ist DVB?.

Encoden

Ist die Umwandlung eines Videostreams in ein bestimmtes Zielformat. (MPEG -> XviD).

Fernsehnorm

Die Fernsehnorm bezeichnet, wie der Name schon sagt, die Richtlinien bzw. Normen wie die Ausstrahlung von Fensehbilder zu erfolgen hat bzw. wie das Bild aufgebaut seien muss. Die drei Normen sind:
  • PAL, wird in Westeuropa genutzt
  • NTSC, wird in Amerika, Japan genutzt
  • SECAM, wird in Osteuropa genutzt

FPS

Frames per Second. Bilder pro Sekunde. Diese Angabe beschreibt entweder die Frequenz mit der die Bilder angezeigt werden z.B: beim Palstandard 25fps oder wie schnell ein Encoder oder Decoder den Film encodiert bzw. decodiert.

Interlace

Darstellungsform / -verfahren des Videomaterial im Zeilensprungverfahren (2 mal 25 Halbbilder) siehe auch Interlace.

Letterbox

Letterbox bezeichnet die Darstellungsweise eines Films, der im "unechten" 16/9 bzw. Widescreen-Format ausgestrahlt wird. D.h, dass die sichtbare Auflösung des Films zwar 16/9 oder widescreen ist, jedoch dem Film oben und unten schwarze Streifen angefügt wurden und somit die eigentliche Auflösung 4/3 ist. Diese Art von Filmen werden auf einem 4/3-Anzeigegerät genauso angezeigt wie "echte" 16/9 oder Widescreen-Filme. Werden sie jedoch auf einem 16/9-Azeigegerät wiedergegeben, so entstehen neben den schon vorhandenen schwarzen Streifen (oben und unten) noch Streifen auf der linke und der rechten Seite des sichtbaren Bildes. Da aber schon viele Geräte einen manuellen oder automatischen Zoom anbieten, werden solche Filme einfach auf sichtbar Bild vergrößert, so dass ein bildschirmfüllendes Bild ohne schwarze Streifen entsteht.
Somit ist Letterbox genau das Gegenteil von amorph.

MPG1 / MPG2 / MPG4

MPG1 / MPG2 sind von der Motion Pictures Experts Group entwickelte Video und Audiokompressionsstandards. siehe auch Kompression.

mhp

mhp steht für Multimedia Home Platform und ist ist ein offener Standard für die Übertragung von interaktiven digitalen Kanälen,
siehe auch Was ist mhp?.

MVBR = multipass VBR (meist 2-pass VBR)

MVBR ist im Prinzip das Selbe wie VBR. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass der Film nicht nur einen sondern mehrere Durchläufe bei der Umwandlung macht. Bei dem ersten Durchlauf wird der Film auf die benötigte Bitrate in der jeweiligen Szene ananalysiert, um diese dann im zweiten oder Xten Durchgang als Richtlinie für die Verteilung der zur Verfügungstehenden variablen Bitrate zum Umwandeln des Films zu nutzen. Dadurch ergibt sich eine wesentlich bessere Qualität des Endergebnisses gebenüber VBR mit 1passEncoding.

Multiplexen / Demultiplexen (auch Muxen/Demuxen genannt)

Ist das Zusammenführen bzw. das Trennen von Audio und Videostreams.

NTSC

NTSC ist eine Fernsehnorm und steht für National Television System Committee. Die "inoffizielle" Abkürzung laute auch Never The Same Color, was auf die Probleme der Farbänderungen bei der Übertragung abzielt.
Beim NTSC-Standard werden von 525 Zeilen lediglich 480 Zeilen mit Bildinformationen übertragen, wobei die Bildwiederholungsrate bei 60 Halbbildern pro Sekunde liegt. Somit hat NTSC zwar mehr Bilder pro Sekunde als PAL, jedoch eine wesentlich kleinere Auflösung.

PAL

PAL ist eine Fernsehnorm und steht für Phase Alternation Line.
Beim PAL-Standard werden von 625 Zeilen 576 Zeilen mit Bildinformationen übertragen, wobei die Bildwiederholungsrate bei 50 Halbbildern pro Sekunde liegt. Somit hat PAL eine größere Auflösung als NTSC, jedoch eine kleinere Bildwiederholungsfrequenz.

PCM = Pulse Code Modulation

Ist ein Audiostandard ohne Datenkompression und verfügt über 2 digitale Audiokanäle. Die Audiosignale die übertragen werden können,reichen vom einfachen Stereo- bis zum Dolby-Surround-Signal.

PVA - Format

Das PVA Format entspricht nicht dem MPG2 Standard, aber es basiert auf den selben elementaren Streams und kann dadurch in das MPG2-Format umgewandelt werden. Wer mehr über das PVA-Format wissen möchte, kann sich diese PDF durchlesen. PVA-Format

Ratio Aspekt

Seitenverhältnis des "sichtbaren" Bildes. Siehe auch

Resize

Verändern der Bildauflösung. Siehe auch Resizen

Samplingfrequenz

siehe Abtastfrequenz

SECAM

SECAM ist eine Fernsehnorm und steht für Sequentiel Couleur a Memoier.
Wie man am Namen erkennen kann, stammt die entwickelte Fernsehnorm aus Frankreich. Hier werden 625 Zeilen mit Bildinformatioen bei 50 Halbbildern pro Sekunde übertragen.

S-Video

Ist ein Standard zur Übertragung von Videosignalen. Dabei werden die Bildinformationen für Helligkeit(Y) und Farbe(C) getrennt transportiert, damit sie sich nicht gegeneinander beeinflussen können.

VBR = Varibale Bitrate

Wie der Name schon verrät, handelt es sich hierbei um eine Bitrate die nicht konstant ist, also variiert. Da ein Film unterschiedliche Szenen enthält, die unterschiedlich viele Informationen enthalten, ist es durch diese Bitrate möglich, Szenen mit mehr Informationsgehalt (Actionszenen) mehr Bit pro Sekunde zur Verfügung zu stellen. Dies gilt natürlich auch in umgekehrter Richtung, also Szenen mit wenig Informationen (Nachrichtensendung) erhalten eine kleinere Bitrate.

VCD = Video Compact Dics

Die VCD (1.0 / 2.0) ist ein Standard um Videomaterial auf eine CD zubrennen. Diese Videodaten müssen bestimmte Richtlinien erfüllen:
  • Videodaten müssen mit MPG1 komprimiert werden
  • Bildauflösung von 352x288 Bildpunkten
  • feste Bitrate von 1150 Kbits beim Video und 224 Kbits beim Audio

SVCD = Super Video Compact Dics

Die SuperVCD ist der erweiterte Standard um Videomaterial auf eine CD zubrennen. Ursprünglich hies die SVCD nur VCD 3.0 und wurde dann "umgetauft" und standardisiert. Diese Videodaten müssen bestimmte Richtlinien erfüllen:
  • Videodaten müssen mit MPG2 komprimiert werden
  • Bildauflösung von 480x576 Bildpunkten
  • feste oder variable Bitrate von bis zu 2600 Kbits beim Video und von 38 bis 384 Kbits beim Audio

XVCD

Die XVCD ist eine an den Standard der VCD angelehnte VCD,d.h. sie entspricht nich 100%ig dem VCD-Standard.Zu den XVCD┤s gehören z.B: KVCD, MVCD ,AVCD (z.Z kein Link vorhanden) und unterscheiden sich zur VCD durch:
  • Bildauflösung : nicht nur 352x288 sonder auch 352x576; 480x576;720x576
  • Unterschiede in der GOP (group of picture) siehe auch Kompression
  • evtl. eine größere Bitrate als 1150kbit

XSVCD

Die XSVCD ist eine an den Standard der SVCD angelehnte SVCD,d.h. sie entspricht nich 100%ig dem SVCD-Standard. Die XSVCD unterscheide sich zu der SVCD z.b: in:
  • Bildauflösung : nicht nur 480x576 sonder auch 352x576; 528x576; 544x576; 704x576
  • evtl. Unterschiede in der GOP (group of picture)
  • evtl. eine größere Bitrate als 2600kbit
Sie werden ebenfalls wie die XVCD über Templates "hergestellt" und diese sind unter den selben Links zu finden.
Es sein noch erwähnt das nich alle DVD-Player die XSVCD abspielen können, nicht etwa weil sie diese Pseudo-SVCDformate garnicht abzuspielen könnten, sondern weil z.B: die Firmware der DVD-Player dies verhindert. Dennoch gibt es DVD-Player die diese XSVCD┤s ohne Probleme abspielen können.
Seite drucken    DVBmagic News als RSS Feed    DVBmagic News als ATOM Feed







www.dvbmagic.de   (0.0144s) Copyright 2001 - 2011 by Stefan Pratsch und Andreas Erbe


DVB und MHP sind eingetragene Marken der DVB Project