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KNC ONE TV-Station DVB-S2 Plus

Aus der deutschen Hardwareschmiede KNC ONE (www.knc1.de) kommt die weltweit erste DVB-S2 Karte für den PC.
Die als TV-Station DVB-S2 Plus bezeichnete Karte soll den Erfolg der TV-Station DVB fortsetzen und die neue DVB-S2 Technologie für jeden am heimischen PC empfangbar machen.

Mit der neuen Karte und der mitgelieferten Globe digital Software ist es möglich SDTV (Standard-Definition-TV) und HDTV (High-Definition-TV) zu empfangen. Letzteres kann in den Formaten MPEG-4 AVC/ H.264 oder MPEG-2 übertragen werden.

Was genau ist HDTV und DVB-S2?
Wenn Sie genaueres über HDTV und DVB-S2 erfahren möchten, dann empfehlen wir Ihnen einmal in folgenden Artikel reinzuschauen:




Hardware:

Das Layout der Karte erinnert sehr stark an das der KNC ONE TV-Star - dem kleinen Bruder der TV-Station DVB. Diese Ähnlichkeit ist aber nur rein äußerlich. Denn auf der Platine kommt unter anderem ein komplett neuer Tuner zum Einsatz.



Der Tuner der doch recht unscheinbar anmutenden PCI-Karte unterstützt sowohl das herkömmliche DVB-S, als auch das neue DVB-S2 Übertragungsformat. Der Tuner ist darüber hinaus mit einem Loop-Through zum Durchschleifen des Sat-Signals ausgestattet.
Am Slotblech der Karte findet sich neben den beiden Sat-Anschlüssen auch noch eine kleine S-Video-Buchse. Diese stellt den analogen Videoeingang dar, den die Karte zusätzlich - ähnlich der TV-Station DVB Plus - zur Verfügung stellt. Über einen kleinen Adapter kann dieser S-Video-Eingang aber auch als Composite-Eingang verwendet werden.

Auf der Karte befindet sich auch ein Anschluss für ein optional erhältliches CI (Common Interface). Über dieses kann die Karte für den Empfang von PayTV-Kanälen aufgerüstet werden.
Dieses Common Interface - CineView genannt - stellt einen Einschubslot für ein CAM zur Verfügung und kann sowohl in einem freien PCI-Slot oder auch in einen Laufwerksschacht eingebaut werden. Das CI wird über das mitgelieferte Kabel direkt mit der TV-Station DVB-S2 Plus verbunden.
Bei einem Einbau in einen PCI-Slot dient dieser lediglich der Halterung des CIs und hat keinen übertragungstechnischen Hintergrund.



In dieses Modul wird dann ein CAM-Modul (Conditional Access Modul) eingesteckt, in das wiederum die Chipkarte (Smartcard) des Anbieters gesteckt wird.
Da bei den Pay-TV Kanälen unterschiedliche Verschlüsselungsverfahren verwendet werden, müssen auch verschiedene CAM-Module eingesetzt werden.
Ein CAM ist sozusagen der Hardwaredecoder, der durch eine gültige Smartcard die entsprechende Arbeit übernimmt! Welches CAM bei welchem Verschlüsselungssystem zum Einsatz kommt, erfahren Sie auf unserer Seite Pay-TV.

Software:

Die Betriebssoftware wird wie bei allen digitalen TV-Karten aus dem Hause KNC ONE in Form von Globe digital zur Verfügung gestellt. Die Entwicklung dieser Anwendung wird nach wie vor vom Entwicklungspartner ODSoft multimedia realisiert.
Die Software selbst unterscheidet sich optisch und auch funktional nicht vom Vorgänger. Neu ist "eigentlich" nur der hinzugekommene DVB-S2 und H.264 Support.

Weitere Informationen zur Globe digital Betriebssoftware finden Sie in unserem Test der TV-Station DVB.




Mit der Globe TV ist es auch möglich die H.264 (MPEG-4) Streams im TS-Format auf die Festplatte zu speichern und zu einem späteren Zeitpunkt wieder anzuschauen. Beispielaufnahmen finden Sie weiter unten in diesem Artikel...

Die TimeShift Funktionalität wird momentan für H.264 (MPEG-4) codierte Sender deaktiviert, da hier die Decoder noch nicht entsprechend ausgereift sind und auch die Rechnerbelastung dann noch mal um einiges höher wäre als sie es ohnehin schon ist.

Die Videocodecs für die H.264 (MPEG-4) Wiedergabe befinden sich momentan noch in der Erprobungsphase. Dies ist aber nicht nur bei den Decodern, sondern auch bei den Encodern, wie sie von den Sendeanstallten verwendet werden, der Fall. Aus diesem Grund kann es auch hier gelegentlich zu kleineren Aussetzern kommen. Dieses Verhalten kann man dann beobachten, wenn Videomaterial durch den Anbieter hochskaliert und encodiert werden muss, wie zum Beispiel das live hochskalierte Videobild mit schwarzen Rändern auf Pro7 HD oder Sat1 HD.

Hardwareanforderungen für HDTV in H.264 (MPEG-4):

Da die TV-Station DVB-S2 Plus die weltweit erste Empfangslösung für das neue HDTV am PC ist möchten wir an dieser Stelle ein wenig genauer auf die Hardwareanforderungen eingehen.

Im Gegensatz zum normalen digitalen Fernsehen (SDTV) ist das neue High-Definition-TV (HDTV) deutlich hardwarelastiger. Der Grund dafür liegt in der verwendeten H.264 (MPEG-4) Codierung.

Um einen ruckelfreien Empfang von H.264 codierten Inhalten zu gewährleisten, sollte im Rechner schon ein Doppelkernprozessor (DualCore) sitzen. Aus dem Hause Intel sollte hier mindestens ein Pentium D 3,2 GHz und aus dem Hause AMD ein Athlon 64x2 4200+ zum Einsatz kommen. Die Hardwareanforderungen werden momentan so hoch gesteckt, weil noch keine effektive Hardwarebeschleunigung durch die Grafikkarten verfügbar ist.
Aber durch Optimierungen in den eigentlichen Videodecodern und der zusätzlichen beschleunigten Wiedergabe durch die Grafikkarte sollten in naher Zukunft auch leistungsschwächeren Systemen der Zugang zum neuen hochauflösenden Fernsehen nicht versperrt bleiben.

Wir haben die TV-Station DVB-S2 Plus auf einem AMD Athlon 64x2 4200+ zusammen mit dem Mainboard K8N Neo4 Platinum und der Grafikkarte NX 6600 - beides aus dem Hause MSI Computer - getestet.

Nähere Informationen zum verwendeten System finden Sie in unserem Artikel: Aufbau eines HTPCs


Wie sehr sich die Prozessorbelastung beim Empfang eines MPEG-2 HDTV-Kanals von einem H.264 (MPEG-4) HDTV-Kanal unterscheidet, ist in folgenden Bildern sichtbar. (links Astra HD in MPEG-2, rechts Pro7 HD in H.264)



Sie wollen einmal einen HDTV-Clip in H.264 sehen?
Die folgenden 2 Clips wurden auf Pro7 HD im TS-Format aufgezeichnet und sind je 10 Sekunden lang. Die Dateigröße liegt bei etwa 20 MB je Clip.

Für die Wiedergabe benötigen Sie einen H.264 (MPEG-4) Decoder auf Ihrem System. Hier können Sie entweder den neuen Cyberlink H.264 Decoder oder auch den VLC zur Wiedergabe verwenden.
Download: Clip 1 Download: Clip 2


Zusammenfassung:

Hardware:
Chipsatz SAA7146AH
Tuner ---
CI-Support optional
Fernsteuerung nicht vorhanden
Videoeingänge vorhanden

Allgemeine Funktionen:
Videocodec Cyberlink PowerDVD 6 (für MPEG-2)
Cyberlink H.264/AVC Decoder (für H.264)
Umschaltzeiten 1-3 Sekunden, bei H.264 etwas mehr
HDTV möglich
Dolby-Digital 5.1 möglich
Programminformationen:
Short Event als OSD vorhanden
EPG Programmvorschau vorhanden (nur wenn der Sender gesetzt ist)
Kanallistenverwaltung:
Kanalliste sortierbar nicht möglich
Import von Kanallisten möglich
Favoritenlisten möglich
Aufnahme:
Aufnahmeformat(e) MPG, MPG+AC3, PVA, PVA+AC3, MP2, AC3, TS
Timer-Programmierung vorhanden
Screenshot-Funktion nicht vorhanden
Timer aus Standby/Hybernate nicht möglich
Sendersuchlauf:
Senderscan Astra 4 Minuten
Sonderfunktionen:
Videocodec und Darstellung frei wählbar


Fazit:

Die TV-Station DVB-S2 Plus führt als Technologieträger in die neue faszinierende Fernsehwelt am PC ein. Das Gefühl einen kompletten Spielfilm in High-Definition zu genießen ist fast unbeschreibbar. Aus diesem Grund ist das neue Kind aus dem Hause KNC ONE jedem zu empfehlen, der auch in Zukunft für die neue Fernsehgeneration gerüstet sein will.

Die kleineren Probleme, die im Laufe des Betriebes noch auftreten, sind nur decoderspezifisch. Hier werden in den nächsten Monaten mit ziemlicher Sicherheit noch deutliche Verbesserungen erreicht. Auch sollte dann der Kampf der Codec-Hersteller auch im Bereich H.264 (MPEG-4) in aller Munde sein.

Die TV-Station DVB-S2 Plus ist momentan erste Wahl, wenn es um den Empfang von DVB-S2 und H.264 am PC geht.

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