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Technisat SkyStar2 TV PCI / USB

Die Firma TechniSat hat ihren Sitz in Deutschland (Daun) und kann somit, wie Sie es auf ihrer Homepage auch tun, mit dem Satz High-Tech - Made in Germany werben. Bevor wir uns die 2 Produkte, SkyStar2 TV PCI und SkyStar USB, näher anschauen, um entweder die Aussage von Technisat zu untermauern oder zu wiederlegen, möchten wir uns an dieser Stelle für die Bereitstellung der Hardware bei TechniSat (www.technisat.de) bedanken!

Die Produkte unterscheiden sich zum Beispiel in folgenden Punkten...
  • im Layout, welches z.B. durch die externe Stromversorgung der USB-Box und den vorhanden USB-Port verursacht wird
  • im verbauten Chipsatz (FlexCop 2B bei der PCI und Flexcop 3 bei der USB-Variante)
...jedoch besitzen beide einen Samsung-Tuner und werden mit der gleichen Software ausgestattet, so daß wir trotzdem die PCI-Karte und die USB-Box gemeinsam betrachten können und auf eventuelle Unterschiede an den jeweiligen Punkten hinweisen!

Ausstattung:

Nachdem immer mehr Firmen ihren DVB-Empfängern eine Fernbedienung beigelegt haben, hat nun auch TechniSat nachgelegt. So enthält die SkyStar 2 TV PCI sowie auch die SkyStar USB eine Infrarotfernbedienung mit entsprechendem seriellen Infrarotempfänger, sowie die benötigten Batterien.
Etwas knauserig sieht es dagegen bei einer Anleitung in gedruckter Form aus. Zwar ist eine Kurzanleitung (deutsch/englisch/französisch) in gedruckter Form vorhanden, jedoch zeigt diese nur die nötigsten Schritte und würde sobald es kleine Probleme gibt nicht weiter helfen.
Darüber hinaus befinden sich im Paket die benötigten Installations-CDs, welche sowohl Software, Treiber, als auch den benötigten Videodecoder enthalten.
Die USB-Variante enthält logischerweise zusätzlich noch ein USB-Anschlußkabel und ein externes Netzteil mit den entsprechenden Anschlusskabeln.

Hardware:

Die SkyStar ist zwar in verschiedenen Versionen und Varianten (PCI / USB) auf dem Markt vorhanden, jedoch besitzt keine ein CI-Modul oder einen Anschluss, der ein Nachrüsten eines solchen Moduls erlaubt. Dadurch ist der Empfang von Pay-TV mit dieser PCI-Karte bzw. Box nicht möglich! Somit sollten Sie nur dann die Karte kaufen, wenn Sie sich 100%ig sicher sind, dass Sie kein Pay-TV empfangen wollen.



Die Karte und auch die USB-Box liefen in unseren Test ohne Kompatibilitätsprobleme.

Hinweise:
Bei dem Kauf der SkyStar 2 TV PCI sollten Sie darauf achten, keine schon "zu lange in der Ecke gelegene Karte" zu nehmen. Denn die älteren Revisionen (<2.6) haben in Verbindung mit stromfressenden LNB´s und alten Leitungen öfters ein kleines Hitzeproblem, welches in einem nicht gut belüfteten und warmen PC zu einem großen Problem werden kann.(kein Fernsehen mehr möglich, bis die Karte abgekühlt ist)

Weiterhin ist es möglich, dass Sie beim Kauf einer gebrauchten SS2-Karte die Version erhalten, die von EON vertrieben wurde. Diese Karten können durch das Aufspielen der damaligen PC-Software gelockt werden, d.h. das der DVBViewer in Zusammenhang mit diesen Karten nicht läuft. Um den DVBViewer doch noch zum Laufen zu bringen, müssen einfach die aktuellen Treiber geladen und installiert werden. Oder man verwendet im Zusammenhang mit der alten Software / Treiber den "Unlock-Patch" (b2c2_unlock_reistry.reg)

Software:

Da wir die Karten schon vor einer etwas längeren Zeit bekommen haben, ist auf unseren beigelegten CDs auch noch eine etwas ältere Treiberversion (4.2.10) enthalten. Für diesen Artikel haben wir aber im Bezug auf die Funktionen die bis dato neuste Version 4.3 verwendet.

a) Allgemein:

Die Original Betriebssoftware lässt sich schnell und unkompliziert installieren. Bei unseren Testsystemen kam es allerdings auch vor, dass der Treiber nicht automatisch installiert wurde und wir dieses per Hand (Gerätemanager) nachholen mussten, bevor wir die TV-Software installieren konnten. Dieses stellt aber weder für erfahrene noch für unerfahrene Anwender ein Problem dar und ist wie bei vielen Karten, Geräten usw. abhängig von der Umgebungshardware, so dass dies kein Kritikpunkt sein sollte.

Hinweis:
Ab der Softwareversion 4.3.X wird der Sonic-Videocodec für die Decodierung genutzt. Dieser liegt nur der Installations-CD bei und ist nicht in dem Downloadpaket, welches auf der TechniSat-Homepage geladen werden kann, enthalten! Somit müssen Anwender, welche noch ältere Karten bzw. Software besitzen, nach der Aktualisierung der Software noch mit dem alten Codec arbeiten. Oder Sie deinstallieren die alte Software komplett und installieren sich einen alternativen Videocodec wie z.B. Elecard-Videocodec oder die Videocodecs von PowerDVD oder WinDVD.


Als TV-Applikation wird der DVBViewer in einer abgespeckten DVBViewer-TE-Version (TechniSatEdtion) genutzt. Die Oberfläche präsentiert sich im Look des alten MediaPlayer's bzw. des MediaPlayerClassic und verwendet dabei den aktuell eingestellten Windows-Skin.



b) Funktionen:

Wenn der Benutzer die Software das erste Mal gestartet hat, ist es eigentlich eindeutig welche Buttons welche Funktion ausüben, so dass das digitale Fernsehvergnügen gleich gestartet werden kann. Da wie schon erwähnt, die TE-Version des DVBViewers verwendet wird, können leider nicht so umfangreiche Einstellungen und Funktion in Anspruch genommen werden, wie in der Vollversion des DVBViewers. Christian Hackbart, der Autor des Programms, hat auf seiner Homepage eine sehr ausführliche Übersicht zu den Funktionen der Voll- und TE-Version erstellt. Wie dort leicht zu erkennen ist, ist der DVBViewer-TE wirklich nur mit den "nötigsten" Features ausgestattet, um am TV-Markt mithalten zu können.
Andererseits ist es verständlich, dass Christian Hackbart für seine arbeitsintensive Entwicklung des DVBViewer "entschädigt" werden möchte und somit die vielen Funktionen nicht kostenlos zur Verfügung stellt. Jedoch sollte TechniSat unserer Meinung nach nicht an bestimmten Optionen und somit am Geld sparen. So sind die für die Bildqualität entscheidenen Optionen nur in der Vollversion des DVBViewer verfügbar und somit kann der Anwender z.B. nicht zwischen verschiedenen Codecs wählen die auf einem PC installiert werden können. Da sich TechniSat nun für den guten Sonic-Codec entschieden hat, fällt dieses zwar nichtbmehr ganz so stark ins Gewicht, bleibt jedoch gegenüber anderen Herstellern ein Minuspunkt.



Den Minuspunkt holt TechniSat mit der Bereitstellung von weiteren Funktionen fast wieder raus. Zwar sind manche davon wie z.B. die verschiedenen EPG-Skins mehr Spielerei als wirklich notwendig, aber dafür andere um so interessanter. So ist es mit dem internen Streamingmodul möglich, TV-Kanäle über das Netzwerk an andere PCs zu Streamen und mit dem Tool Timeline eine übersichtliche TV-Zeitschrift zur Hand zu haben.




Die Software ist unserer Meinung nach gut ausgestattet und beinhaltet z.B. noch nachfolgende Features, hängt aber dem DVBViewer und anderen Programmen entweder im Funktionsumfang oder dem doch etwas einfachen Design hinterher.
  • Kanallistenverwaltung mit normaler Kanalliste sowie Favoritenliste
  • Gute Tastatursteuerung
  • EPG Übersichtsfenster im DVBViewer oder im Timeline-Tool
  • Netzwerkstreaming
  • Teletext
  • u.v.m

c) Alternativsoftware:

Die SS2 gehört mittlerweile mit zu den Geräten, für welche ein breites Spektrum an alternativer Betriebssoftware zur Verfügung steht.
Eine Zusammenstellung der aktuellen Programme finden Sie in unserem Bereich: TV-Software

d) Fernbedienung:

Die Fernbedienung und der dazugehörige serielle Empfänger arbeiten auf Basis des WinLIRC-Plugins. Dies hat die Vorteile, dass nicht nur die Belegungen der Tasten geändert werden können, sondern die Fernbedienung auch mit anderen Programmen zusammenarbeiten kann. Vorausgesetzt das Programm hat eine entsprechende WinLIRC Anbindung integiert.




e) Datenanwendung:

Die für den Empfang von Datendiensten wie Internet-via-Satellit oder Casablanca benötigte Datenanwendung wird mit der TV-Software installiert und enthält schon viele vorkonfigurierte Einstellungen für die möglichen Datendienste.



Zusammenfassung:

Hardware:
Chipsatz B2C2 - FLEXCOP 2B (PCI) / FLEXCOP 3 (USB)
Tuner Samsung
CI-Support nicht möglich
Fernsteuerung vorhanden (Seriell)
Videoeingänge keine

Allgemeine Funktionen:
Videocodec Sonic (ab Version 4.3 )
Umschaltzeiten 2-5 Sekunden
HDTV möglich (PCI)
Dolby-Digital 5.1 möglich (ein entsprechender Codec muss installiert sein)
Programminformationen:
Short Event als OSD möglich
EPG Programmvorschau vorhanden
Kanallistenverwaltung:
Kanalliste sortierbar nicht möglich
Favoritenlisten möglich
Aufnahme:
Aufnahmeformat(e) MPG,PVA, Splitted MPG (M2V/MP2 bzw. AC3)
Timer-Programmierung vorhanden
Screenshot-Funktion nicht vorhanden
Timer aus Standby/Hybernate -
Sendersuchlauf:
Senderscan Astra ca. 4-5 Minuten
Sonderfunktionen:
Netzwerk Streaming, EPG-Skins auswählbar, Auswahl des Aspekt Ratio


Systemanforderungen:

  • Prozessor ab 700 MHz (wir empfehlen >1 GHz)
  • Mindestens 256 MB RAM
  • Sound Blaster oder kompatible Soundkarte
  • Windows 98SE/ME/2000/XP
  • 3D Grafikkarte empfohlen (mit Hardware Overlay Unterstützung und aktuellen Treibern)
  • Microsoft DirectX 9
  • Microsoft Mediaplayer 9
  • Microsoft Internet Explorer 6

Fazit:

Die SykStar-Varianten von TechniSat sind eine gute Wahl, um in das digitale Fernsehvergnügen ein- oder umzusteigen.
Mit der Software-Version 4.3 des DVBViewer-TE hat TechniSat nun zu den meisten Konkurrenten aufgeschlossen und ermöglicht jetzt auch die beliebten Features AC3 und HTDV. Die kostenlose Beilegung der Fernbedienung in den Lieferumfang ist ein weiterer wichtiger Punkt, der die SkyStar noch attraktiver für den Käufer macht. Kritikpunkte gibt es haupsächlich nur noch bei der beigelegten Software und der Tatsache, dass ein Upgrade von dem DVBViewer-TE auf den DVBViewer zusätzliche Kosten verursacht und somit die Karte im gleichen Preissegment liegt, wie die Konkurrenten die TechniSat "ausstechen will".

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