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Technotrend PCline premium

Technotrend ist der Entwickler und Designer der vieler DVB-Karten, die am Markt vertrieben werden. Die dort entwickelte TT-PCline premium family wird (bzw. wurde) auch von anderen Herstellern unter einem anderen Namen vertrieben. (die Karten sind baugleich)
  • Hauppauge (Hauppauge WinTV Nexus-s [alter Name WinTV DVB-s] )
  • TechniSat (TechniSat SkyStar 1)
  • Fujitsu-Siemens (Fujitsu-Siemens PCI DVB SAT)
  • Galaxis (Galaxis plug.in S [neuer Name: Galaxis DVB Card S CI])


Durch den verbauten DSP (Decoderchip) und den TV-Out ist es möglich, das TV-Bild inklusive OSD direkt auf dem Fernseher wiederzugegeben. Auch wenn die Messwerte am TV-Out im Vergleich zu einer Matrox Marvel nicht wirklich überzeugen können, so ist dieser jedoch deutlich besser als jeder normale TV-Out.

Neben der Ausgabe des Bildes via TV-Out ist es auch möglich, den Ton auf der Platine abzugreifen, entweder über den Analog Stereo Line-Out oder den Digital Stereo Line-Out. Es ist nicht möglich ein DolbyDigital Signal abzugreifen, zumindest nicht unter Windows. Mit Linux, im speziellen VDR, hat man die Möglichkeit, die Pakete für den DolbyDigital-Sound mit im normalen Stereo-Out Signal unterzubringen.
Für die Ausgabe von DolbyDigital (AC3) benötigt man zum einen eine DolbyDigital fähige Soundkarte, bzw. eine, die die codierten Signale an einen externen Receiver weitergeben kann (SPDIF, optisch oder digital Out). Darüber hinaus benötigt man eine Software, die AC3 unterstützt. In der aktuell mitgelieferten Originalsoftware ist dies nicht der Fall.

Software:

Da vom eigentlichen Hersteller der Karten TechnoTrend ein SDK (Self Developer Kit) zur Verfügung gestellt wird, steht auch eine Vielzahl von Alternativsoftware zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es auch Software, welche völlig unabhängig von TechnoTrend entwickelt wurde und somit auch über eigene Treiber verfügt.
Neben der Nutzung unter Microsoft Windows ist auch eine Verwendung unter Linux möglich. Hier wird VDR (Video Disk Recorder) verwendet.

Die Originalsoftware wird eigentlich auch von der Firma TechnoTrend entwickelt. Die einzelnen Publisher der Karten, also beispielsweise Hauppauge, verändern diese Software vor der Herausgabe ein wenig. Oft wird aber nur der eigene Namenszug eingesetzt. Treiber und Software selbst sind identisch. Wenn die Karte mit den TechnoTrend Treibern installiert wird, dann erscheint im Gerätemanager die Bezeichnung TechnoTrend TT-PCIline premium S. Bei den Hauppauge Treibern erscheint dann eben Hauppauge WinTV-DVB-s.

Eine Zusammenstellung der aktuellen Programme finden Sie in unserem Bereich: TV-Software

Datenempfang:

Der Empfang von Datendiensten ist mit der TT-PCline premium problemlos möglich. Die beigelegte Originalsoftware hat nicht nur ein Modul für den TV-Empfang, sondern auch eines für den Datenempfang.
Die Originaltreiber richten sich bei der Installation der DVB-Karte sowohl als Audio-, Video-, Gamecontroller, als auch als eine virtuelle Netzwerkkarte ein. Somit ist die Multimediakarte auch an das Windowsnetzwerk gebunden.

Hardwarerevisionen:

Zur Zeit sind hauptsächlich zwei unterschiedliche Ausführungen der TechnoTrend-DVB-s (TT-PCline premium family) am Markt. Einmal die Revision 1.3 (ältere Version) und die Revision 2.1 (neuere Version). Es wurden darüber hinaus aber noch weitere Versionen entwickelt und auch herausgegeben. Im Folgenden finden Sie einen Revisionsvergleich.
Die von Hauppauge unter dem Namen WinTV Nexus-s geführte Karte ist eine Revision 2.1 oder 2.2. Der alte Name, welche die Revision 1.3 beinhaltete, war WinTV DVB-s. Während der Vertrieb der "alten" Revision 1.3 von mehreren Firmen übernommen wurde - wie oben beschrieben - so wird der Vertrieb der Revision 2.1 oder höher nur noch von Hauppauge selbst übernommen.

    Revision 1.3:
  • Tuner: ALPS BSRV2-301a
    (höherer Strombedarf dadurch extrem heiß, SCPC-Signale mit Symbolraten unter 8 Mbaud werden nicht mehr verarbeitet)
  • Texas Instruments TLC320AD80C Audio-DAC
  • J2-Pinblock vorhanden
  • Anschlüsse: LNB-In, LNB Loop Through, 3.5 mm Klinkenstecker, Composite TV-Out
    Revision 1.5:
  • Tuner: ALPS BSRU6-502a (Symbolraten von 1 - 45 Mbaud)
  • Crystal CS4341 Audio-DAC
  • J2-Pinblock vorhanden
  • Anschlüsse: LNB-In, 3.5 mm Klinkenstecker, Composite TV-Out
    Revision 1.6:
  • Tuner: Grundig
  • Crystal CS4341 Audio-DAC
  • J2-Pinblock vorhanden
  • Anschlüsse: LNB-In, 3.5 mm Klinkenstecker, Composite TV-Out
    Revision 2.1:
  • Tuner: ALPS BSRU6-502a oder BSRU6-701a
    (Symbolraten von 1 - 45 Mbaud)
  • Texas Instruments TLC320AD80C Audio-DAC
  • IR-Fernbedienung mit im Paket
  • Anschlüsse: LNB-In, LNB Loop Through (nur beim BSRU6-701a Tuner)
    Im wesentlichen wird der J2-Pinblock mittels Kabelpeitsche aus dem PC geführt. Der J2- Pinblock ist dafür aber nicht mehr vorhanden!
    • 3.5 mm Klinkenstecker - Analog Stereo Line-Out
    • schwarzer Cinch - Digital Stereo Line-Out
    • gelber Cinch - Composite TV-Out
    • roter Cinch - Analog Audio-Out rechter Kanal
    • weißer Cinch - Analog Audio-Out linker Kanal

    Die Pinbelegung für die Kabelpeitsche finden Sie HIER.



0 Um den J2-Pinblock, welcher bis zur Revision 1.6 auf der Karte vorhanden war, möglichst einfach abgreifen zu können, wurde von der Firma Sattrend (www.sattrend.de) eine einfache Platine zur Verfügung gestellt. (DVB-s Extension-Board)
Natürlich kann man die benötigten Signale auch selber abgreifen. Die genaue Belegung des J2-Pinblocks finden Sie HIER.


Wenn man eine direkte Empfehlung für eine bestimmte Revision abgeben soll, dann wird meist die Revision 1.6 empfohlen. Diese Karte hat zum einen den verbesserten Tuner und nicht mehr den Wärmeerzeuger der Revision 1.3, verfügt darüber hinaus aber noch über den J2-Pinblock, welcher ab Revision 2.1 nicht mehr vorhanden ist.

Pay-TV Empfang:

Um Pay-TV Programme mit der TT-PCline premium DVB Karte empfangen zu können, braucht man ein so genanntes CI-Modul (Common-Interface-Modul). In dieses Modul wird dann ein CAM-Modul (Conditional Access Modul) eingesteckt, in das wiederum die Chipkarte (Smartcard) des Anbieters gesteckt wird.
Da bei den Pay-TV Kanälen unterschiedliche Verschlüsselungsverfahren verwendet werden, müssen auch verschiedene CAM-Module eingesetzt werden.
Ein CAM ist sozusagen der Hardwaredecoder, der durch eine gültige Smartcard die entsprechende Arbeit übernimmt! Welches CAM bei welchem Verschlüsselungssystem zum Einsatz kommt, erfahren Sie auf unserer Seite Pay-TV.

Im Moment werden zwei verschiedene CI-Module angeboten. Einmal für den Fronteinbau in einen noch freien 3,5" Laufwerksschacht und einmal für den Einbau in einen normalen PCI-Steckplatz, dieser dient hier nur zur Befestigung. In beiden Fällen wird dann das CI über ein Flachbandkabel mit der DVB-Karte verbunden.





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